SC scheitert im Pokal mit zweiter Reihe

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Im Toto-Pokal Spiel gegen die SpVgg Ansbach musste sich der 1. SC Feucht mit 2:0 geschlagen geben und scheidet damit in der 1. Hauptrunde aus. Die zweite Reihe des SCs geriet kurz vor der Pause durch den Treffer von Stefan Hammeter (45.) in Rückstand. In der zweiten Halbzeit erzielte Niklas Seefried (56.) den zweiten Treffer für die Gäste vor 240 Zuschauern im Feuchter Waldstadion.

Bereits mit der Aufstellung wurde klar, dass es die Gäste heute ernst meinen und unbedingt in die 2. Hauptrunde des Toto-Pokals einziehen wollen. Während der SC nahezu seine komplette Stammelf schonte (Freitag steht schon das nächste Ligaspiel in Ammerthal an), fehlten bei den Ansbachern, die am Samstag auswärts gegen den TSV Karlburg ran müssen, nur wenige Leistungsträger.

Dies zeigte sich in der Partie direkt zu Beginn. Die Gäste waren von Anfang an aktiver und hatten mehr vom Spiel. Die erste nennenswerte Chance folgte dann in der 12. Minute durch Patrick Kroiß, der nach einem langen Ball auf die rechte Seite den Feuchter Verteidiger Gratz aussteigen ließ und mit seinem harten, aber unplatzierten Abschluss an SC-Schlussmann Kevin Kosuchowski scheiterte. Stammkeeper Andreas Sponsel war nach seiner Sperre wieder mit im Aufgebot, wurde aber ebenfalls geschont. Der Ansbacher Angreifer Kroiß hatte nach guten 24 Minuten die nächste Chance für die Gäste, seine gute Hereingabe auf den einschussbereiten Seefried konnte SC-Verteidiger Betsi Jr. gerade noch ins Toraus ablenken. Bei den Feuchtern passierte wenig vorne, wenn mal was ging, dann über den Stürmer Noah Mengi, der meistens allerdings alleine gelassen wurde und so war der Ball schnell wieder weg. Kurz vor der Pause passierte es dann. Die Feuchter Abwehr leistete sich einen krassen Fehler und spielte den Ball in der eigenen Hälfte dem Ansbacher Stürmer Patrick Kroiß in die Füße. Der hatte dadurch einen deutlichen Vorsprung hinter der Feuchter Abwehrkette und lief direkt auf das Tor von Kevin Kosuchowski zu. Der musste irgendwann aus seinem Tor rausrücken. Kroiß nutzte das, um den Ball abzugeben zu Stefan Hammeter, der ins leere Tor einschießen konnte und das 0:1 erzielte. Direkt nach Wiederanpfiff war Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde der SC aktiver und hatte so mehr Spielanteile und Chancen. In der 50. Minute erst Lukas Zieglmeier, dann hatte Nico Wessner 5 Minuten später die riesen Chance auf den Ausgleich. Wessner bekam einen perfekten Ball aus dem Mittelfeld in den Lauf gespielt und ging alleine auf SpVgg-Keeper Schiefer zu. Dieser eilte aus seinem Kasten und setzte so den Feuchter Angreifer unter Druck. Wenige Meter vor dem Torwart schloss Wessner ab und scheiterte. Schiefer konnte den Schuss abwehren und so die Aktion klären. Dieser Fehlschuss wurde direkt darauf von den Gästen bestraft. In der 56. Minute landete eine Flanke von der rechten Seite im Strafraum bei Niklas Seefried, der auf der linken Seite aus spitzem Winkel sehr hart ins rechte Eck abschloss. Damit schien die Partie entschieden zu sein. Die Ansbacher zogen sich nochmal etwas zurück und der SC tat sich vorne weiterhin schwer. Die nächste gute Möglichkeit ergab sich dank eines Defensivfehlers auf der Seite der Gäste in der 69. Minute für den eingewechselten Stürmer Fabian Klose. Nico Wessner eroberte auf der linken Seite den Ball und spielte schnell auf Klose, der dann aber seinen Schuss aus 20 Metern nicht auf das Tor brachte. In der Schlussphase kamen beide Teams nochmal vor das gegnerische Tor, am Ende blieb es beim 0:2. Nach 3 Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Quirin Demlehner die faire Partie.

Fazit: Nach den hohen Strapazen der letzten Wochen musste der SC viele Stammspieler vor dem nächsten Spiel zwei Tage später schonen und war heute so dem Gegner einfach unterlegen. Und so wirkte es, als wäre man bei den Feuchtern gar nicht so unglücklich mit dem Ausscheiden. Ein Weiterkommen hätte nach den englischen Wochen in der Liga im August weitere Spiele unter der Woche bedeutet.

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About Author

Simon Schmidt

Simon Schmidt ist seit 2016 als Sportreporter und Moderator bei FeuchtFM tätig. Seit 2018 ist er Mitglied in der Projektleitung. Außerdem ist er in seiner Freizeit noch als Fußball-Schiedsrichter aktiv und leidenschaftlicher Fußball-, Formel 1- sowie Technik-Fan. Super Bayern!

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