SC gewinnt das denkwürdigste Spiel im Waldstadion der letzten Jahren

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Der SC Feucht konnte vor knappen 200 Zuschauern gegen die SG Quelle Fürth mit 2:1 gewinnen. Dabei wurden die letzten Minuten im 11 gegen 7 ausgetragen. Für einen weiteren Aufregen sorgte der Quelle Trainer Gündogan, der nach einem Innenraum Verweis, provokant über den ganzen Platz, auf die andere Seite lief. Die Tore erzielten Nino Seiler (16.), Stephan König (57.) und Nico Wessner (68.).

Der Zweikampf mit Sponsel vor dem 0:1.

Die erste Halbzeit startete mit vielen Ballwechseln im Mittelfeld. Die erste Chance der Partie hatte der Gast aus Fürth. Christian Haag schloss aus dem Strafraum ab, der Ball ging einen guten halben Meter am rechten Torpfosten vorbei. Danach kam der SC immer besser zu Torchancen, doch dann in der 18. Minute rumpelte der Queller Reinholz mit Sponsel, nach einem Freistoß zusammen, haut ihm den Ball aus der Hand, Seiler schoss dann ins leere Tor ein. Zum Empören der Feuchter zählte dieses Tor. Danach machten die Feuchter allerdings mit ihrem Spiel weiter, hatten dennoch erstmal ein paar Probleme. In der 22. Minute  kommt dann Michael Eckert in den Gäststrafraum eindringend, der dann allerdings von einem Gast kurz vor seinem Abschluss gelegt wurde. Doch auch hier blieb der Pfiff aus. Doch in der 38. Minute kam es dann zum ersten Platzverweis gegen die Gäste, als Robin Hütter erst von König an der Außenbahn und Mittellinie gefoult wird und dann aufsteht und wohl den Schiedsrichter beleidigt hat. Wenige Minuten später ging es dann mit dem 0:1 in die Pause.

Doch kurz nach der Pause kamen die Feuchter zum verdienten Ausgleich, der allerdings etwas glücklich gefallen ist. Den eine Flanke landet 7/8 Meter vor dem Tor bei König, der den Ball im Tor unterbrachte.  Neben weiteren gelben Karten, kam es dann zu weiteren Chancen für den SC Feucht, unteranderem durch den vorher eingewechselten Felix Spielbühler. Doch nach einem Klose Abschluss, der aus dem Mittelfeld einfach mal auf Tor schoss, doch der Ball war eigentlich nicht wahnsinnig platziert, der Quelle Torhüter konnte den Ball dennoch nicht festhalten und lies dann, den Ball dummerweise direkt vor die Füße von Wessner abprallen. Dieser schoss dann gekonnt zum Führungstreffer ein. Danach startete die Eskalation im Feuchter Waldstadion, von der sich die Gastgeber allerdings kaum anstecken haben lassen. Für den, in der 63.Minute eingewechselte Tugkan Sarah war die Partie dann, nach guten 10 Minuten durch seine zweite gelbe Karte beendet. Daraufhin kam es dann zum dritten Platzverweis für den Gast, nach mehrere Ermahnungen durch den Schiedsrichter Assistent musste der Quelle Trainer Gündogan den Innenraum verlassen, doch als er dann hinter der Bande genauso weitermachte, gab ihm der Schiedsrichter das Zeichen, er solle auf die andere Seite gehen, doch das machte der Trainer nicht über den Weg um das Spielfeld herum, stattdessen marschierte er erstmal auf das Spielfeld und fing nochmal an mit dem Schiedsrichter zu diskutieren. Nachdem dieser ihm die Entscheidung nochmal klar gemacht hat, lief er provokant im gemütlichen Tempo über den Platz auf die andere Seite des Spielfeldes. Als das Spiel dann wieder weitergehen konnte, ging es allerdings, auch ohne Trainer auf der Bank, mit den Platzverweisen weiter. In der 83. Minute kam es dann zur nächsten Gelb-Roten Karte, diesmal für Dennis Reinholz. Zwei Minuten später hob der Schiedsrichter-Assistent auf der gegenüberliegenden Seite die Fahne, zur sogenannten „Meldungsfahne“. Christopher Meier hatte wohl hier den Assistenten beleidigt, flog dann auch noch vom Platz. Nach diesem Platzverweis ließ sich dann auch mal wieder der Trainer am Spielfeld blicken. Nach kurzen Austausch mit Meier verließen dann beide wieder das Spielfeld.

Nach dem Spiel ging das Gerangel im Spielertunnel weiter.

In den folgenden letzten Minuten kam es dann zu weiteren Szenen, in denen eigentlich eine rote Karte angebracht gewesen wäre und die den Spielabbruch, aufgrund von mangelnder Anzahl an Spielern bedeutet hätte. Erst wurde Yasar Kaya rüde im Mittelfeld gefoult, später dann Wessner auf dem Weg zum Tor, vom letzten Verteidiger vor dem Strafraum zu Boden gerissen, hier gab es dann Stürmerfoul. Nach zwei Minuten Nachspielzeit kam dann dieses Spiel doch noch zu einem normalem Ende. Das Endergebnis war dann 2:1, da der SC die wenigen Chancen, bei den sie nicht gefoult wurden, nicht im Tor untergebracht wurden. Nach dem Spiel folgte dann noch ein Gerangel im Mittelfeld.

Somit kann der SC weitere 3 Punkte daheim einfahren und erstmal auf den dritten Platz vorrücken, je nachdem wie die Konkurrenz noch an diesem Wochenende punktet, wird der Abstand dann gleich bleiben oder sich verändern. Aktuell sind es noch 3 Punkte auf die Spitze bei einem Spiel mehr. Das nächste Heimspiel ist dann ein Topspiel gegen den Erstplatzierten Neudrossenfeld am Freitag, den 16. November wieder um 19:00 im Waldstadion. Dazwischen geht es noch auswärts gegen den FC Coburg.

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Simon Schmidt

Simon Schmidt ist seit 2016 als Sportreporter und Moderator bei FeuchtFM tätig. Außerdem spielt er noch Gitarre und ist Fußball-Schiedsrichter und Fußball- und Formel 1 Fan.

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